Es ist nichts mehr wie vorher,
aber es darf wieder gut werden.
Wenn wir einen Verlust erlitten haben, hat sich unsere Welt verändert.
Es kostet viel Kraft, dies zu verarbeiten, wobei bei jedem Menschen Trauer ein anderes Gesicht zeigen kann. Oft zeigt sie sich in Wut oder Erschöpfung, oft in tiefer Niedergeschlagenheit; manchmal wollen wir auch nicht hinsehen und decken sie mit unglaublich viel Arbeit zu, die uns dabei hilft, uns abzulenken.
Es ist nichts mehr wie vorher.
Unzählige Dinge tun uns weh, weil sie uns an den Verstorbenen erinnern. Und oft haben wir auch das Gefühl, dass wir jetzt nicht mehr glücklich sein dürfen, denn wir durften ja weiterleben. Wir haben vielleicht sogar Schuldgefühle deswegen.
Oder der Verstorbene ist gegangen, dabei hatten wir noch etwas mit ihm zu erledigen. Vielleicht hatten wir Streit mit ihm und nicht mehr die Möglichkeit, ihn aus der Welt zu räumen. Oder wir haben ihm Unrecht getan und ihn nicht um Verzeihung gebeten. Oder wir denken, dass wir mehr für ihn hätten tun müssen, als wir getan haben. Oder wir haben ihm einfach nicht gesagt, dass wir ihn lieben.
Solche unerledigten Dinge drücken uns nieder. Sie führen zu fruchtlosen Dauergedanken wie: "hätte ich doch..." - "wenn ich nur ...." - "warum habe ich nicht ....". Und zu unserer Trauer kommen dann die Schuldgefühle dazu.
Trauer braucht seine Zeit. Und diese Zeit ist bei jedem anders bemessen. Der Eine braucht 10 Jahre, der andere 1 Jahr und wieder ein anderer ein paar Monate. Jeder trauert auf seine Weise. Und das ist richtig so. Aber da das Leben weiterläuft und uns fordert, kann es sein, dass wir mit unseren Energiereserven ziemlich bald an unsere Grenzen kommen.
Auch das Immunsystem leistet Höchstarbeit. Und irgendwann, wenn einfach keine Energiereserven mehr da sind, schwächelt es. Und wir werden anfälliger für Krankheiten.
Oder kennen Sie das auch, dass wir über unsere Trauer sprechen möchten und unser Umfeld ungeduldig abwinkt. Oder wir sogar Sprüche zu hören bekommen wie: "das Leben geht weiter". "Zeit heilt alle Wunden". Oder noch schöner: "du musst jetzt nach vorne schauen".
Wir wollen aber noch nicht. Unsere Trauer ist noch nicht abgeschlossen, bloss für unser Umfeld werden wir unbequem, und wir spielen ihnen zwangsläufig den nicht mehr Trauernden vor, um unsere Freunde nicht zu verlieren. Das kostet alles unglaublich viel Kraft.
Lassen Sie sich dabei helfen.
Wenn Sie möchten, begleite ich sie gerne in Ihrer Trauer. Mit Ritualen zum Abschiednehmen, mit Energiearbeit zur Stärkung des Immunsystems, bei der Heilung der seelischen Verletzungen.
Es ist nichts mehr wie vorher,
aber es darf wieder gut werden.